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Feya und Julchen:
 
 
 
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Über uns
Wir, das bin ich: Helga Prill und mein Mann: Ronald Prill.
Der Ronald wollte schon immer Schlangen haben, aber in
seiner ersten Ehe scheiterte die Umsetzung an der Phobie
seiner Frau. Als wir uns dann 1998 kennen lernten, musste er
sich zunächst an meine drei Söhne und den Zwergdackel Iffy
gewöhnen. Bald zogen bei uns Ratten ein, jeder Sohn hatte
eine und wir merkten recht schnell, was für intelligente und
liebenswerte Tiere das sind. Da passte ja nun der Wunsch
nach Schlangen schon wieder überhaupt nicht mehr rein.
Irgendwann kam ich dann auf die Idee, ich möchte unbedingt
einen schwarzen Vogel haben (Beo)! Weil aber zu dieser Zeit
in Malaysia die Vogelgrippe ausgebrochen war, gab es keine
Importe mehr. So kamen wir zu einem schwarzen Hund: Feya.
Feya, die bis heute noch bei uns lebt, ist eine kleine
selbstbewusste kurzhaarige Dackeldame. Nachdem dann Iffy mit
15 Jahren verstarb, war Feya sehr traurig und wir schafften
uns Julchen an.
Julchen, ebenfalls eine Zwergdackelhündin, ist eine
liebenswerte aber auch eigensinnige kleine Persönlichkeit.
Ein Sohn nach dem anderen zog aus und mit ihnen auch die
Ratten. Eigentlich schade! Für Ronald eine neue Chance,
seinen Wunsch zu verwirklichen. Ich wollte noch immer einen
schwarzen Vogel! Nach längeren Recherchen über diese
Tierart landeten wir schließlich in einem Zoofachgeschäft.
Hier wurde mir nun endgültig der schwarze Vogel ausgeredet
und in einem Gespräch fiel das Tier „Bartagame“. Das
interessierte nun Ronald sehr, denn das war ein kleiner
Schritt hin zu Reptilien (Schlangen?). Lange suchte er im
Web und wurde fündig. Ergebnis war: Das wir nun seit 2006
Bartagamen halten. Zunächst nur drei: Emil, Olga und
Pauline.
Aber was soll ich erzählen, es dauerte nur ein knappes Jahr
und es zogen fünf weitere „Bartis“ bei uns ein. Da es für
uns immer wichtig ist, dass die Tiere artgerecht gehalten
werden und sich wohl fühlen, haben wir wenig später ein
doppelstöckiges Terrarium bauen lassen. Auf jeder Etage
wohnt jetzt ein Bock mit jeweils drei Mädels. Im unteren
Stock: Emil, Olga, Pauline und Goldi und im ersten Stock:
Wilson, Gina, Lisa und Sunny. So weit so gut!
Bis wir Ende 2008 in einem großen Zoogeschäft in Frankfurt
einen kleinen wunderschönen pastellfarbenen Python sahen.
Nein, eigentlich war das ganz anders: Ronald stand davor und
strahlte. Konnte ich etwas dagegen sagen? Ich, als Mäuse-
und Rattenliebhaberin??!! Nein, ich konnte nichts mehr
dagegenhalten als wir erfuhren, dass die Schlange
Frostfutter gewöhnt sei.
So zog Nelly bei uns ein. Wenig später, weil Ronald meinte,
Nelly wäre so einsam, kam dann Harry dazu. Im Jahr 2009
wurde uns dann Bruce praktisch aufgedrängt und mit Daisy ist
das Quartett jetzt komplett. Zwischenzeitlich zogen bei uns
auch noch zwei blaue Felsenleguane ein: Bonny und Clyde. Mit
ihnen leben inzwischen drei Halsbandleguane: Rudi, Daggy und
Mona.
Ich denke, jetzt sind wir komplett - oder? Ach, ich vergaß:
Unseren Tieren scheint es bei uns gut zu gefallen, dass sie auch ab und zu Kinderchen
bekommen, die wir dann gerne in
liebevolle Hände abgeben. Wobei man dabei erwähnen muss,
dass die Abgabepreise in keiner Weise die Haltungs- und
Aufzuchtskosten decken. |
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